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Berufsbekleidung Einwegschutz |
EN 466 Schutzkleidung gegen Säuren, Laugen und Chemikalien
Zu unterscheiden ist zwischen luftdurchlässigen (unbeschichtetem) und luftundurchlässigen (beschichtetem) Material. Im allgemeinen werden luftdurchlässige Schutzanzüge getragen, die im Bedarfsfall schwer entflammbar ausgerüstet werden können. Sind bei extremen Arbeitsbedingungen beschichtete Anzüge erforderlich, ist auf gute Ventilationsausstattung zu achten. Wo ätzende Stoffe austreten können, sollte die Hose grundsätzlich über den Stiefeln getragen werden, um zu verhindern, dass Flüssigkeit oder Staub in die Stiefel gelangen kann.
Zusammenfassung der EN 340 Normen für Schutzkleidung - 89/686/EEC
Alle sechs definierten „Typen“ beziehen sich auf Bekleidung der „Kategorie III“, d.h. sie sind zum Schutz gegen komplexe, möglicherweise lebensbedrohende Risiken bestimmt. Kategorie I Produkte sind für den Schutz gegen solche Risiken nicht geeignet. Produkte aus einlagigem Polypropylen sind Kategorie I Produkte und daher als ungeeignet zum Schutz gegen Gefahrenstoffe zu erachten.
Für Kategorie III Schutzkleidung wurden 6 „Schutztypen“ identifiziert:
Typ 1 prEN 943-1 2002 Gasdichte Anzüge. Anzüge, die vollständig gegen die Umwelt abgedichtet sind. |
Typ 2 prEN 943-1 2002 Nicht gasdichte Anzüge. Anzüge, die mit einem stetigen Überdruck betrieben werden, um das Eindringen von Stäuben, Flüssigkeiten und Dämpfen zu verhindern.
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Typ 3 prEN 1511: 1995 Anzüge, die gegen starke und gesteuerte Strahlen von flüssigen Chemikalien z.B. aus einem unter Druck stehenden, geplatzten Rohr, schützen können. Bedingen ein Barrierematerial (Chemikalientests gemäß EN 369 - Permeationstest) und versiegelte Nähte.
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Typ 4 prEN 1512: 1997 Spritzdichte Anzüge. Anzüge, die vor Spritzern flüssiger Chemikalien sowie vor Ansammlungen derselben in Lachen schützen. Bedingen ein Barrierematerial (Chemikalientests gemäß EN 369 - Permeationstest) und versiegelte Nähte.
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Typ 5 prEN 13982-1 1999 Partikeldichte Anzüge. Anzüge zum Schutz gegen gefährliche Stäube und alle anderen Trockenpartikel. |
Typ 6 prEN 13034: 1997 Sprühdichte Anzüge. Anzüge zum Schutz gegen Sprühnebel und leichte, indirekte Spritzer geringer Mengen flüssiger Chemikalien. Die Anzugmaterialien sowie Nähte werden nach verschiedensten EN-Normen getestet, um ein mechanisches Profil der Anzüge zu ermitteln. Die Herstellung erfolgt nach einem Qualitätssicher-ungssystem (z.B. ISO 9000). |
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